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Posts mit dem Label "Gedanken" werden angezeigt.

Schattenseiten

"Manchmal ist es der Schatten, der Licht in eine Sache bringt. (FS) Manchmal ist es der  Schatten,  der den Dingen Form gibt. Manchmal ist es der  Schatten,  der eine verborgenen Schönheit enthüllt. Manchmal ist es der  Schatten,  der uns die Zeit und den Weg weist. Manchmal ist es der  Schatten,  der uns verweilen lässt und das Licht verstärkt. Es ist immer der Schatten, der ein schönes Licht erzeugt. Es ist nicht der Kampf zwischen Licht und Schatten , sondern die Balance, die wir immer dann finden, wenn wir weder Licht, noch Schatten scheuen. Denn manchmal ist es der  Schatten,  der Licht spendet. und tröstet.... Manchmal ist es nur ein  Schatten,  über den wir springen müssen, um ins Licht oder ans  Ziel unserer Wünsche zu kommen. Und manchmal wachsen im Schatten , die "feurigsten Blumen". Damit ein Danke für die lieben, zahlreichen Kommentare zum Ende meines "Blog-Schattenda...

Sonntagmorgen

Wenn am Sonntagmorgen die Nebel langsam vor dem Sonnenaufgang flüchten... Weitet sich der Blick und wird gefangen in kleinen, unscheinbaren Dingen, existierend im Universum des Unsichtbaren, aber vollkommen in jedem Detail... Der Gesang das Wassers mischt sich mit dem, der Stille und der Winter scheint vertrieben.... denn der Frühling wird schnell aus allen Poren des Waldes platzen...

Kein Rückblick, sondern Vor( -Aussicht)

Auch wenn dieses Foto eine etwas pessimistische Ausstrahlung hat, verdeutlich es doch,  eine positive Aussicht - hinein ins Licht. Das Zurückblicken hat mich eigentlich noch nie gereizt, ich weiss, das letzte Jahr war nicht mein "kommunikativstes", aber ein produktives. Ich habe in diesem Jahr mehr gestrickt als gebloggt und entworfen, aber auf jeden Fall habe ich stricktechnisch hinzu gelernt und weiss nun besser, was ich will und nicht will.... Genau wie auf dem Foto, wo Licht ist, ist Schatten. Hauptsache, es scheint überhaupt ein Fünkchen Hoffnung. Ich wünsche darum all meinen Lesern, Gruppenmitgliedern und all jenen, mit denen ich im vergangenen Jahr so produktiv zusammen arbeiten durfte, einen  sicheren und fröhlichen Jahreswechsel und ein vor allem  friedliches  2016 mit viel Licht und dem nötigen Schatten, um das Licht wieder schätzen zu können.

Ein Herbst der Trauer ohne Illusionen

Dieser Herbst 2015 in Frankreich, wollte eigentlich ein Frühling sein,  Sonne, blauer Himmel, Farbenpracht und die Natur im spiegelverkehrten Prozess, vom Erwachen,  in den Winterschlaf. Aber seit gestern Nacht, ist es ein  Herbst der Trauer . Ich schildere hier in der FadenStille meist meine kleine-heile Welt und  schäme mich heute für diese Illusion,  im Wissen darum, dass genau diese Welt, 300km entfernt, von Menschenverachtung erschüttert wurde. Eine niedrige Verachtung des höchst  Wertvollen,  des Lebens .... Kein Gott und keine Religion und keine Ideologie - können diese sinnlose Gewalt rechtfertigen,  die nicht nur Leben nimmt, sondern auch das Leben derer zerstört, die ihre Liebsten verlieren,  die Freunde für immer vermissen müssen und mit ihnen,  ihre Illusionen von einer heilen, guten Welt begraben. Aber vielleicht sollten wir gerade darum unsere kleinen, heilen Welten noch sorgsamer beschützen...

Kein Tag , wie jeder andere ...

Man kennt das, schon beim Aufstehen ist deutlich, dies wird nicht mein Tag, am liebsten zöge man sich die Decke  wieder über den Kopf, um ja allen Missgeschicken aus dem Wege zu gehen, die heute mit hundertprozentiger Sicherheit auf uns warten, sobald wir nur einen Fuss aus dem Bett setzen. ABER da sind auch diese anderen Tage,  da kitzelt euch ein Sonnenstrahl wach, ein magisches Licht verwandelt Garten und Wald  in eine glänzende Kulisse der Natur und ihr habt das Vorrecht, sie in Einsamkeit und Stille zu bewandern. Nichts kann heute schief gehen, kein Marmeladenglas, das, nicht gut zugeschraubt, aus euren Händen fällt, Schlüssel und Brille haben sich nicht versteckt,  die Sonne scheint,  keine Wolke am Horizont und ein altes, aber "anziehendes" kleines Städtchen  (Marcigny im Südburgund)  lockt zu einer Entdeckungstour.  An diesem Gebäude kann man stundenlang neue Details entdecken.... Wer wird da wohl Modell gest...

Ich schwimme lieber mit dem Strom

Denn, nur wer MIT dem Strom schwimmt, kann sich auch mal TREIBEN lassen und KOMMT trotzdem VORAN. (FS) Mit dem Strom schwimmen bedeutet, meiner Intuition vertrauen und meinem Glauben an mich selbst zu folgen. Mit dem Strom schwimmen, heißt nicht, den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Denn auch stromabwärts  gibt es Schwierigkeiten und  HINDERNISSE zu überwinden.  Egal ob mit oder gegen den Strom, oft legen sich Steine oder sogar Felsen in meinen Weg und teilen ihn ... Damit ich mich entscheide, welchem Flusslauf = Lauf der Dinge ich folge,  treibend auf dem Strom der Intuition, fällt mir die Entscheidung leichter. Weiche ich dem Hindernis rechts oder links aus oder lohnt es sich,  das Hindernis ganz aus dem Weg zu räumen? Stürzt nicht auch der Wasserfall stromabwärts- reißend in die Tiefe und liefert so die meiste Energie? Und manchmal teilt sogar ein Märchenschloss stromabwärts meinen Weg und ...