Kennt ihr diese Tage, man beginnt frohen Mutes an einer Sache, will unglaublich viel schaffen, aufräumen, putzen oder eben stricken und nähen. Man hat einfach ganz hohe Erwartungen an einen Tag und dessen Ergebnis und dann….. geht nix. Hier mein Trachtenpullover, fast fertig, gestern mit Schweiß auf der Stirn den unteren Rand abgekettet und was tut er? Er rollt sich wie ein Rollmops im Glas und ist zudem auch noch “zuppelig”, das kommt davon, wenn man von seinem ersten Vornehmen abweicht und nicht bis zum Schluss im Grundmuster strickt, sondern auch noch “rüschig werden will”. Außerdem sitzt das Taillenbündchen 2 cm zu tief und hängt auf der Hüfte, da die Erfahrung lehrt, dass man sich an diesen Fehlern bleibend ärgert, habe ich Herrn Ribbel nachgegeben und 20 aufgetrennt. Ich hoffe doch, dass dieser Pulli irgendwann einmal fertig wird, denn alles im selben Muster ist schon langweilig und sogar nebenbei lesetauglich.... Ich möchte einfach etwas Neues anfangen und endlich wieder Nähen,...
FadenStille - Von der Seele stricken