Dieser Herbst 2015 in Frankreich, wollte eigentlich ein Frühling sein,
Sonne, blauer Himmel, Farbenpracht und die Natur im spiegelverkehrten Prozess, vom Erwachen,
in den Winterschlaf.
Aber seit gestern Nacht, ist es ein
Herbst der Trauer.
Ich schildere hier in der FadenStille meist meine kleine-heile Welt und
schäme mich heute für diese Illusion,
im Wissen darum, dass genau diese Welt, 300km entfernt, von Menschenverachtung erschüttert wurde.
Eine niedrige Verachtung des höchst Wertvollen,
des Lebens....
Kein Gott und keine Religion und keine Ideologie - können diese sinnlose Gewalt rechtfertigen,
die nicht nur Leben nimmt, sondern auch das Leben derer zerstört, die ihre Liebsten verlieren,
die Freunde für immer vermissen müssen und mit ihnen,
ihre Illusionen von einer heilen, guten Welt begraben.
Aber vielleicht sollten wir gerade darum unsere kleinen, heilen Welten noch sorgsamer beschützen,
das Leben im Heute leben,
unsere Liebe jeden Augenblick lieben.
Pläne nicht nur machen und auf das Morgen hoffen,
den Mund öffnen
und
nicht schweigen.
Die kleine, heile Welt schätzen,
aber ohne Illusionen,
da auch sie zerbrechlich ist
und
in einer Nacht
zerstört.


Ich bin auch so fassungslos.
AntwortenLöschenGLG
Renate
Das ist wirklich unfassbar was da gestern in Paris geschehen ist. Wie können Menschen so etwas anderen Menschen antun? Das werde ich nie begreifen können. Um so tröstlicher ist es, dass es noch so kleine heile Welten gibt, in die man sich ab und zu zurück ziehen und den Schrecken vielleicht auch mal kurz vergessen kann.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Sabine
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenEs macht mich so unendlich traurig, so viele Menschen. Aber ich bin auch wütend, dass man nichts dagegen tun kann und hilflos zu sehen muss, wie das Furchtbare passiert. Ich habe auch so eine kleine heile Welt, aber man wird immer wieder aufgerüttelt. Habe mit meiner Enkeltochter heute sehr lange gesprochen, Sie ist 18 Jahre alt und fürchtet das der Terror in Europa zu .
LöschenWas sagt man den jungen Menschen.?
furchtbar
AntwortenLöschenEs ist so grausam was da Geschehen ist man kann es nicht fassen und kann nichts tun ,Politiker bekunden Beileid aber getan wird nichts gegen den Terror .
AntwortenLöschenUnd wieder kann man nur Zweifeln fragen warum unschuldige Menschen so sterben müssen ,was muss noch passieren bis gehandelt wird .
Schämen brauchst du dich für gar nichts! Das Grauen zeigt sich immer wieder und völlig unerwartet, es macht uns betroffen und hilflos. Gerade deshalb sollten wir uns immer wieder bewusst machen, wie gut es uns geht und was wir alles Schönes erleben dürfen. Deine Berichte nehmen uns immer wieder mit auf wunderbare Ausflüge, die die Alltagssorgen und -Probleme für einen Moment vergessen lassen und damit tust du ganz viel Gutes für uns.
AntwortenLöschenLG
Sylvia
Ich bin auch tief erschüttert, wie menschenverachtend und verblendet Menschen sein können, um für ihren Gott andere aus ihrem Leben zu reissen - das werde ich nie verstehen können. LG Daniela
AntwortenLöschenTief erschüttert und fassungslos bin auch ich. Es gibt keine menschliche Erklärung für diese abgrundtiefe Grausamkeit.
AntwortenLöschenEs stellt sich die Frage, was können wir dieser unmenschlichen Gewalt entgegensetzen? Ich bin zutiefst davon überzeugt, das unsere schöpferische Kraft der Gedanken auch unsere größte Kraft ist.
Ganz in der Gegenwärtigkeit und in der Liebe jeden Tag unsere Welt gestalten - HEIL machen. Der Dunkelheit das Licht entgegensetzen. Trotz und Alledem!!!
Das ist unsere einzige Chance.
Dafür steht für mich Dein wunderbares Bild mit den zauberhaften farbigen Lichtreflexen.
Danke für Deine Worte, herzlichst
Antje
Danke für Deine Worte...ich selber bin wort- und fassungslos und unendlich wütend!
AntwortenLöschenDanke für Deine Zeilen! Heut haben wir kein Radio, kein Fernsehen an. Die Kinder sind immer sehr mitgenommen von solchen schlimmen Nachrichten und ich bin so manches Mal nicht in der Lage, ihre Fragen zu beantworten, Ängste zu nehmen .... weil dieses Grauen gar nicht zu erklären ist.
AntwortenLöschenEinen herzlichen Gruß
Rosalie
Fassungslos schaut man in die welt und vor allem nach paris. Wir können nichts unternehmen und sind hilflos angesichts der dimension dieser brutalität. Aber-jede/r kann für sich selbst eine kleine heile welt schaffen um diese bilder zu verkraften und dabei im herzen tolerant zu bleiben und differenziert das ganze für sich einzuordnen. Möge dir liebe anett diese situation nicht zu einer belastung werden. Ganz liebe grüße nach frankreich aus süddeutschland karin f.
AntwortenLöschenweder 300 noch 1000km können das Grauen mildern - ich fühle mit allen Angehörigen mit - mein winziger Beitrag heute Abend ist eine Kerze im Fenster - möge diese kleine Kerze ein bisschen heile Welt sein in dieser Zeit
AntwortenLöschenliebe GRüße
Manu
Auch ich bin sehr traurig über diesen schrecklichen Terroranschlag in Paris und wünsche den Angehörigen und Freunden der Opfer viel Kraft in dieser schweren Stunde.
AntwortenLöschenWas ich nicht verstehe ist, dass in unserer westlichen Welt, in der ansonsten alles über jeden ausspioniert wird, überhaupt so ein umfangreicher Anschlag möglich ist.
Du siehst das richtig, leben wir das Heute und erfreuen wir uns an den kleinen Dingen des Lebens, an unseren kleinen, heilen Welten. Das kann sich schnell ändern, wie man sieht.
Liebe Grüße zu Dir
Von Anne
Wer gab den Helfern die Kraft, die Toten zu bergen? Wer gab den Polizisten den Mut, die Todesnachricht den Angehörigen zu überbringen? Wer weint mit den Müttern, die ihre Kinder verloren haben.?
AntwortenLöschenIch wollte an diesem Wochenende einmal "die Welt draußen lassen", kein Telefon, kein Besuch - nur schöne Musik hören, stricken, Weihnachtsgeschenke fertigen, ab und zu fernsehen. Aber man kann die Welt nicht draußen lassen - sie holt uns immer wieder ein - mit grauenhaften Bildern und unfassbaren Ereignissen.
Ich habe eine Kerze aufgestellt und denke an die Opfer - die Toten und die Überlebenden.
Wir trauern mit den Menschen in Paris, gedenken der Opfer und denken an die Hinterbliebenen. Nur dürfen wir uns von diesem feigen Terror nicht unsere Freiheit nehmen lassen - dann haben sie gesiegt. Also geht weiterhin aus und genießt das Leben.
AntwortenLöschenUnd denkt daran, dass die Flüchtlinge gerade vor diesem Terror geflohen sind, und nehmt sie freundlich auf.
LG
Ingrid
Liebe Anette,
AntwortenLöschenJa, es hat uns alle sehr im Grif dieses Wochenende. Fast wie gelähmt geht man da weiter... kaum zu glauben das unsere liebe, vertraute Welt so durcheinander geschüttelt worden ist. Das ganze Vertrauen ist irgendwie weg.
Ja, wir müßen schon beten und zu einander halten und aufpassen auf einander.
Ganz liebe Grüße,
Mariette
Liebe Annett,
AntwortenLöschenfurchtbare Dinge sind passiert und ich denke viel an die Hinterbliebenen der Opfer. Wir brauchen nach solch furchtbaren Schrecken aber manchmal eine kleine heile Welt. Nicht, um zu vergessen oder hineinflüchten, sondern um der Seele Raum zu Genesung zu geben.
Sprachlos angesichts der Bilder und Berichte...
AntwortenLöschenDanke für deine Beschreibung deiner Gefühle - deine Worte haben mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt.
Trotz allem bin ich dankbar für meine kleine und in der Kleinheit heilen Welt ..
Liebe Grüße
Martina