Montag, 7. Oktober 2013

Einkaufsbummel - Paray le Monial Teil 2

Heute ist Montag und montags sind in Frankreich die meisten Geschäfte auf dem Lande und in Kleinstädten, zumindest vormittags ,geschlossen. Nur als kleiner Tipp für den nächsten Frankreichurlaub, am Montag öffnen auch größere  Geschäfte oft erst ab 14.00 Uhr und im allgemeinen gilt eine Mittagspause zwischen 12.00 und 15.00 Uhr….

Auch in  Paray le Monial gilt diese Regel, am Montagvormittag ist die Stadt fast ausgestorben und man kann in aller Ruhe die Fassaden und stillen Gassen der Stadt genießen.
Wie schon gesagt, Paray ist eine  wirklich grüne Stadt mit überraschenden Dekorationen auch in den kleinen Läden und Boutiquen. Diese “Lace-Lampen” in einem Schaufenster hatten es mir besonders angetan.
Gehäkelt oder geklöppelt, egal sehr dekorativ.... Bei diesem warmen Licht sicher auch wohnraumgeeignet.
 Im Gegensatz zu Holland, erstaunt mich immer wieder die völlige Abwesenheit großer Ladenketten, die das Niederländische Straßenbild fast uniform bestimmen.
Hier in La France gibt es sie noch die winzigen, unabhängigen Oasen der kommerziellen Unabhängigkeit, die leider jedoch ihren stolzen Preis haben.
Was wären die Französinnen ohne passende Handtasche? Im Augenblick scheint Rot der Hit….
 Rot nicht nur für Taschen....
 Dieser Salon de The hatte geschlossen, aber schon das Schaufenster ein zum Glück  kalorienfreier Augenschmaus. In diesem Geschäft werden wohl so schnell keine Korsetts mehr verkauft, wie geheimnisvoll werden die Damen hier wohl in früheren Zeiten die neueste Lingerie Mode besprochen haben?
Ein Hotel, wie aus dem Belle Epoque Roman, man erwartet fast eine schöne Dame mit Sonnenschirm, Federboa, großem Hut und Wespentaille auf der Terrasse. Nirgends Reklameschilder, die den Stil verschandeln.

Aber nun, das Ziel unseres Bummels , Schuhladen “Turri”.  Einzigartig in seinem Sortiment für Kind, Dame, Herrn. So chaotisch, wie das Schaufenster anmutet, ist das Geschäft innen  wirklich nicht.

Wer hier nichts nach seinem Geschmack findet, ist selber Schuld, die  Verkäuferinnen, sind freundlich und fachkundig und  ich habe bis jetzt immer ein Wunsch-Paar in meiner Größe erwischt. Im Sommer ein paar Sandalen und nun, schaut selbst,  federleichte Rieker Stiefel.
Alles in allem ist Paray le Monial einen Besuch wert, Geschichte, Kultur und echt französisches Flair…

Kommentare:

  1. Klasse!
    Danke für die tolle Führung.

    LG Chrissi

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  2. Ich kann mich auch sehr gut vorstellen, eine federgeschmückte, hochelegante Dame in diesen wunderschönen Straßen flanieren zu sehen......einach wundervoll ♥♥♥

    Ganz liebe Grüße
    Bianca

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  3. ihr habt einfach so tolle kleine geschäfte...ich liebe solche, auch wenn sie manchmal teurer sind als die riesengrossen einkaufszentren. Die stiefel sind klasse, die hätte ich mir auch geschnappt!!!!
    danke fürs zeigen...
    liebe grüsse lee-ann

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  4. Oh wie schön, aber 792 km weit entfernt.
    Liebe Grüße
    Christiane

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  5. Genuss pur - liebe Anett, danke fürs Mitnehmen durch sonnendurchflutete Straßen, in kleine geheimnisvolle Lädchen... die umhäkelten Lampen inspirieren mich total...
    und ja, Stiefel sollte *Frau* sich jetzt schon kaufen, denn der nächste Winter lässt bestimmt nicht lange auf sich warten *lach*

    herzlichst
    Traudi

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  6. Schön wars mit Dir beim BUMMELN ...... schade nur das es immer weniger kleine Lädchen gibt .
    Ich hasse Einkaufszentums etc......

    Un abrazo
    Manuela

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  7. Bei deinen schönen Bildern muss ich wieder an unseren Frühsommerurlaub in Frankreich denken. Es ist immer so schön in Frankreich - ich könnt' gleich wieder losfahren. Danke für die tollen Impressionen.
    Liebe Grüße
    Beate

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  8. Hallo Anette, wie schön das Bummeln durch diese reizenden Straßen.
    Wunderschöne Ecken und Kanten in der Stadt. Klar, die kleinen Läden haben
    noch einen Flair, aber bestimmt auch noch einen dementsprechenden Preis.
    Ich mag Rieker auch, sie sind meistens sehr gut passend und angenehm
    für die Füße. Dann viel Spaß damit und schöne Tage noch,
    lieben Gruß
    margit

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