Direkt zum Hauptbereich

Sag mir, wo die Rose blüht

Diese Rose blüht im Verborgenen, an einem dieser verlorenen Orte, deren Frankreich leider oder zum Glück "reich" ist.
Auf einem Hügel, nur einen Steinwurf von uns entfernt, eine alte Postkutschen Station, vor Jahren noch in privaten Händen, nun in staatlichen und darum verlassen, vergessen, der Natur übergeben...
Wilder Wein versiegelt eine Jahrhunderte alte Geschichte.
Ich kannte noch die Frau, welche die Rose pflanzte und hegte und nicht in ihr neues Zuhause mitnehmen konnte.
Brocantestil, hier in La France, natürliche “Spuren", der Art zu leben.Dinge sind Dinge, werden benutzt,
gebraucht,
abgenutzt und erst dann renoviert, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt.
Die verlassene ehemalige "Schankstube" mit einem riesigen Kamin, wie viele Reisende wärmten sich an dieser Feuerstelle? Welche  Hoffnungen spiegelten sich in ihren Gesichtern?Wie schmeckten die Gerichte, zubereitet in der Art des Hauses?  Kein Schlüsselloch mehr, durch das man heimlich schaut.

Alles an diesem Ort atmet Einsamkeit und Stille...
Das Rad der Zeit blieb stehen, von der Pferde-Leidenschaft seines letzten Besitzers zeugen riesige Ställe und diese Botschaft des "Schwarzen Pferdes".
Verlassen die Ställe und das Haus und doch schwebt über allem ein Hauch von Leben .... im Verfall.
Die Natur ist besitzergreifend und hinterlässt ihre Spuren, Tag um Tag, Nacht um Nacht....
Mehr "Lost places" findet ihr Hier

Kommentare

  1. Anonym09:43

    Deine Bilder-Geschichten sind genau so schön, wie Deine Strickwerke.
    Vielen Dank
    Herzliche Grüße
    Ingrid

    AntwortenLöschen
  2. oh ich spüre genau wie schön es da war und irgendwie auch noch ist...deine bilder sind wunderschön liebe anett. Ich wünsche dir einen ganz ganz schönen sonntag...
    liebe grüsse lee-ann

    AntwortenLöschen
  3. Danke für die wunderschönen, stimmungsvollen Fotos! Welch ein Reichtum, der da vergeht.

    LG Gwen

    AntwortenLöschen
  4. So schön...... die Bilder (ver)sprechen so richtig von: Ruhe, Stille und Vergänglichkeit.
    Liebe Grüsse Marianne

    AntwortenLöschen
  5. Wie schön du den Zauber dieses Ortes eingefangen hast...
    Schöner wäre es noch, wenn er wieder zum Leben erweckt werden könnte...

    LG Augusta

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Anett!

    Danke für diese wunderschönen Bilder! Schade, dass dieses Haus so verfällt. Schade, dass uns dieses Gemäuer keine Geschichten erzählen kann. Wir können wohl nur mutmaßen, was da so alles passiert ist.

    Liebe Grüße
    Brigitte

    AntwortenLöschen
  7. Herrliche Fotos.
    Liebe Grüße
    Sabine

    AntwortenLöschen
  8. Das sind wundervolle Aufnahmen und die Beschreibung begleitet so stimmig dazu.
    Ich finde es sehr traurig, dass etwas, das augenscheinlich einmal gehegt und gepflegt wurde, nun vergeht und verfällt. Es ist so schade!
    Das Anwesen muss einmal sehr schön gewesen sein. Meine Phantasie wurde angeregt und ich dachte an Bücher, die ich gelesen habe, an Filme, in denen in solchen Stationen wichtige Wendenpunkte der Geschichten sein konnten.
    Danke, dass Du mich mitgenommen hast.
    Viele Grüße
    Alice

    AntwortenLöschen
  9. Liebe Anett,
    wie verwunschen schön schauts denn dort aus ?!!!
    Wenn diese alten Gemäuer nur plaudern könnten... da würd so manches Stündchen wie im Fluge vergehen.Und man sieht auch, so zierlich Rosen auch sind, sie sind kräftig genug um die Gezeiten zu überstehen selbst an solch verlassenen Orten wie dieser.
    Am liebsten möcht ich meine Koffer packen samt Interior und dsa Anwesen zum Leben erwecken.
    Schick dir einen lieben Sonntagsgruß, Moni

    Ps: schau mal wenn du magst bei mir vorbei dort gibt es was zu gewinnen ;) vielleicht magst auch du mit ins Lostöpfchen springen ?!

    AntwortenLöschen
  10. Oh wow, was für ein wundervoll besinnlicher Beitrag! So verlassene Stätten wirken auf mich immer sehr geheimnisvoll, so still und doch war dort mal Leben. Ich denke auch immer darüber nach, wer dort wohl aus und ein ging und was das Haus für Geschichten erzählen könnte.
    Sehr schön und vor allem sehr passend in die jetzige Zeit, wo doch langsam alles verblüht und still wird.

    Danke!

    Hab einen schönen Sonntag!

    GLG, Kerstin

    AntwortenLöschen
  11. Wunderschöne, aber auch melancholische Bilder und Worte, liebe Anett! Mit dem Vergehen, Verfallen, Verwelken, Verabschieden habe ich gerade im Herbst große Probleme.
    Dir noch einen schönen Sonntagabend
    und liebe Grüße,
    Moni

    AntwortenLöschen
  12. Anonym19:37

    Ganz, ganz bezaubernd. Ich gehe gerne zu solch "verlassenen Plätzen". Wenn man sich auf den "Geist des Ortes" einlässt, kann man ganz viel über die Geschichte des Ortes erfahren.
    Nun wird es ja endgültig Herbst und dies ist ja die Zeit des Abschiednehmens, des sich zurückziehen, die Zeit des Todes und des erhofften Neubeginns......
    Wunderschöne Bilder und Gedanken, vielen Dank für´s Zeigen, das entführt mich in eine andere Zeit, in ein anderes Land....

    Ganz, ganz liebe Grüße
    Bianca

    AntwortenLöschen
  13. Eine wunderschöne mit nachdenklichem und berührenden Beschreibungen untermalte Fotodokumentation. Schade, dass solche alten Zeitzeugen verfallen. Wie viele Händler, Edelleute, Handwerker auf der Walz und Reisende haben dort Rast gemacht. Welche Geschichten haben die Mauern erlebt und gehört. So alte Gebäude faszinieren mich auch.

    Danke fürs erzählen und zeigen

    Viele Grüße
    Stefanie

    AntwortenLöschen
  14. Liebe Anett,
    Du könntest ganz schön auch Bücher schreiben da du so gut jedes Gefühl beschreiben kannst. 'Een erg goede waarneemster'...
    Eine liebe Frau mit Auge für Details.
    Lieber Gruss,
    Mariette

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

"Merci" für deinen Kommentar

Beliebte Posts aus diesem Blog

Es sind nicht immer Märchenschlösser

Es sind nicht immer Märchenschlösser, die alten, historischen Gemäuer in den kleinen verschlafenen französischen Dörfern. Der Zahn der Ewigkeiten hinterlässt eben immer dort deutliche Spuren, wo es an Mitteln und Energien fehlt.... Erstaunlich jedoch, wie dicke Mauern und Balken dennoch den Stürmen der Zeit trotzen...  Welchen Glanz strahlten diese für die heutigen Begriffe gigantischen Gebäude in ihren besten Zeiten aus? Begründete sich vielleicht gerade darin die Ehr-Fucht vor dem damaligen Besitzer? Heute schwingt eher Mitleid mir den heutigen Besitzen mit, denn der Unterhalt eines solchen Monuments ist eine (finanziell nur für Wenige mögliche) Lebensaufgabe. Dafür erzählt jede Tür, jede Klinke, und jedes Schlüsselloch eine Geschichte. Traurig stimmt mich nur, wenn auch mitten in den sorgfältig herausgeputzten Dorfkernen immer mehr Häuser zu Ruinen verfallen.  Verwahrlost,  ungeliebt,  verlassen .... Auch das hat seinen traurigen...

Lavinia Kleid-Tunika-Shirt-Wer strickt mit ?

Jetzt oder später? Als Urlaubsprojekt oder einfach, wenn ihr Lust dazu habt. Ich kann mir vorstellen, dass die Sommerzeit nicht gerade eine ideale Periode für ein gemeinsames Strickprojekt ist, darum soll auch alles ganz ohne Zwang und Zeitbegrenzung ablaufen. Es wird kein KAL, da ich die Anleitung als GANZES am 1.Juli einstellen werde und so jeder im eigenen Tempo stricken kann. Möglich sind drei Varianten Kleid Tunika Shirt- eine kürze Tunika, die ich selbst noch nicht gestrickt habe Zum Material: Jedes Garn, welches ein deutliches Maschenbild ergibt, ist geeignet. Ich würde Baumwoll- oder Seidengarn(Gemisch) empfehlen. In Baumwolle wird das Kleid schwerer, bekommt jedoch eine etwas “robustere” Ausstrahlung, so wie die Butterblume…, manche mögen sie/es ja am liebsten, nicht wahr, Liese ? Von zu “dollen” Farbverlaufsgarnen rate ich ab, das tut dem Blattmuster nicht gut und für ein Sommerkleid würde ich nicht zu viel Polyester verwenden. Verbrauch für die Größen 38 -42 Kleid...

Sun Ray Kleid–Ende gut- alles gut

Die heutige Bloggerstörung ist Schuld daran, dass mein Kleiderpost verschwunden ist. Man verspricht, die verlorenen Posts und Kommentare wieder einzufügen, also warten wir mal ab. Bitte macht euch keine Sorgen,(danke für die lieben Mails und Kommentare per Mail, auf Ravelry und hier natürlich, wenn auch im Augenblick nicht auffindbar. Mein Blog wurde nicht gehackt und falls nötig, ich habe von all euren lieben Worten einen Backup... Dann auf ein Neues: Selten habe ich etwas mit so viel Spaß und so wenig Stress (d.h. Geribbel oder Fehler) gestrickt, wie dieses Kleid. Es wiegt nur 150 Gramm. 1350 Meter der WollLust-Wolle, SetaCashmere Lace, verstrickt mit Nadel 3,5. Die Wolle war wie geschaffen für das SunRaymuster von Marianne Kinzel aus dem-First Book of Modern Lace Knitting. Die Ärmel habe genau die richtige Länge “angenommen”. Ich bin mir nur noch nicht sicher, was ich unter das Kleid anziehe, dunkel … oder hell…ich tendiere nach dunkel… In einem bin ich jedoch ganz sicher, wenn ich ...