Donnerstag, 13. Juni 2013

Gartenlust und vergebliche Mühe

So luftig und locker, so spontan und intuitiv kann wohl nu die "Natur stricken" oder ein kleiner Zaunkönig, dessen Nest leider vom starken Wind verweht wurde, direkt in meine Hände.
Was finde ich in diesem "Gestrick" nicht alles wieder, Haare vom Winterfell unserer Pferde, lange Haare aus ihrer Mähne, vielleicht ein silbergraues von mir selbst? Moos, Federn Stöckchen und doch alles luftig, leicht und warm, aber leider vergebliche Mühe.
Vergeblich auch die Apfelblüte? Regen und Wind wehten diese Pracht zu schnell von den Zweigen...
Zwischen Regenwolken noch ein wenig Gartenlust....
Dies nicht ganz vergeblich, denn
 endlich ein aufgeräumtes Blumenbeet.
Rasen der schneller wächst, als uns lieb ist. Mähen wir ihn immer wieder vergeblich, nur für das Nachwachsen?
Und die schon wieder verflogene Baumblüte, voller Versprechen für den Herbst und ein kleines leeres Nest zur Erinnerung an einen Frühling, der keiner war....
Was bleibt, ist die Einsicht, dass auch scheinbar vergebliche Mühe, nie vergebens ist, wir lernen daraus uns in Geduld zu üben, denn auch aus einer verwehten Blüte, kann ein Apfel wachsen.

Kommentare:

  1. Nichts ist vergeblich! Nie... Alles erfüllt seinen Sinn und Zweck. Und die Natur verschwendet sowieso nie etwas...

    Andrea

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  2. Liebste Anett,
    Was für ein schönes Prosa schreibst du hier! Ja leider ist die Natür hart und vieles ist vergeblich. Unsere wunderschöne Gardenien fingen grad an zu blühen. Mannlieb hat mich reichlich welche geschnitten zur Tischdekoration wenn ich kochte für unsere 10 Gäste. Keine Zeit zum fotografieren. Dann fing es an für 8 Tage zu regnen und auf einmal war es gestern um 11:00 Uhr schon 47°C (Bild hatte ich auf FB http://on.fb.me/196ruYq )also sind sie Schönheiten braunlich...
    Aber deine Bilder sind so schön! Trotzdem hoffe ich ihr könnt den Sommer geniessen.
    Lieber Gruss,
    Mariette

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  3. Liebe "Gartenelfe",

    wie wunderschön Du uns immer wieder in die magischen Winkel Deines Gartens führst und wie anschaulich und liebevoll Du von den kleinen Wundern berichtest, das mag ich so sehr an Deinem Blog.
    In der letzten Zeit wird hier im Haus etwas weniger gestrickt, dafür aber gezeichnet - eine ganz neue Wahrnehmungserfahrung.

    Deine wundervollen "Elfenstillen" sind nach wie vor meine Lieblingsstücke!

    Dein Blog lese ich regelmäßig und ich werde auch weiterhin eine treue Leserin bleiben, ganz sicher!

    Wenn Du magst, kannst Du mal neugierig auf mein neues Betätigungsfeld schauen:
    http://art-reich.blogspot.de/

    Ganz herzliche Grüße und schreib weiter so schöne Posts,
    Ulrike




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  4. Hallo du Liebe,

    so wunderschöne Bilder. Nein, vergebliche Mühe gibt´s nicht. Alles hat seinen Zweck und Sinn.
    Das Vogelnestchen ist ja ein wunderschönes "Stilleben" ♥♥

    Liebe Grüße
    Bianca

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  5. Guten Morgen Du Liebe,
    was für ein schöner Post, was für herrliche Bilder und so schöne Worte!
    Nein, keine Mühe ist umsonst, da kann ich mich nur anschliessen! Alles was wir tun, hat einen Sinn....
    Das zarte Vogelnestchen ist wirklich ein Meisterwerk. Es ist immer wieder erstaunlich, was diese kleinen geschöpfe für Meister darin sind!
    Ich wünsch Dir ein wunderschönes sonniges Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  6. Annette08:07

    Das has du so schön in Worte gefaßt.. Danke
    Annette

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  7. In diesem Jahr zieht alles viel zu schnell an uns vorbei, umso achtsamer muss man schauen die schönen Dinge zu entdecken.Danke für die schönen Bilder und Zeilen.
    Liebe Grüße
    Sheepy

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  8. Liebe Anett,
    ich grüße Dich sehr herzlich und danke für diesen erlebnisreichen Post.

    Unsere Drosseln haben sich der *Konsumgesellschaft* angeschlossen und verwerten sogar hauchdünne Plastikbänder für ihre Nester - sie geben wohl einen sehr guten Halt -

    Dir ein schönes Wochenende mit ganz besonders vielen Wohlfühlminuten
    Traudi aus dem Drosselgarten

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  9. Geduld ist oft so störend, dabei macht die Natur es uns
    vor.
    Aber wenn unsere Schwalben die Plasteschnüre mit ins Nest
    nehmen, dann haben sie sich letztes Jahr leider erhängt.
    Ehe mein Mann hoch kam und das kleine Wesen befreien konnte,
    ach wie schade.
    Dieses Jahr haben wir 68 Nester, über all Schmutz, aber viel Freude
    und einfach nur immer Staunen.
    Danke für die Aufnahmen und die Denkanstöße
    lieben Gruß
    margit

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  10. Hallo Annett
    Ich liebe deine Posts und warte immer ungeduldig auf den NÄCHSTEN !!
    Allerliebste Grüsse
    Manuela

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  11. Hallo Anett

    ich glaube ich habe dir schon 2 Eintragungen in diesem Post gemacht .....Entschuldige , aber ich schaue jeden Tag in deinen Blog rein !
    Er gefällt mir eben soooo dolle !!!!
    Liebe Grüsse
    Manuela

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  12. Anonym13:34

    Wunderschöne Bilder und Gedanken, die meinen nahekommen, wenn ich sie denn so formulieren könnte. Deinen Blog zu lesen ist immer eine kleine Auszeit im Alltag. Danke, dass Du mit uns teilst.
    Sei lieb gegrüßt von
    Petra

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