Obwohl es noch Hochsommer ist, zeigen sich auf meinem Weg in den Wald die ersten Spuren des Herbstes als beginnende Reife von Blumen und Früchten.
Die Heckenrosen lösen ihre Versprechen ein und befinden sich in ständiger Wandlung.
Rosenblätter verwelken und machen Platz für Samen und Nahrung für den Winter.
Tagtägliche Verwandlung, komprimierte Energie des Sommers,
der seine Spuren hinterlässt … Spuren von Falten und Narben, wie auf einem Gesicht. Spuren der Zeit und des Wachstums, die zur Reife gehören, wie die grellen Farben des Herbstes,
die von Wärme und langen Sonntagen künden.
Es finden sich jedoch genug unreife “Früchtchen”…
wie immer noch “grün hinter den Ohren”
roh und ungenießbar, aber makellos und schön auf ihrem Weg hin zur Reife.
Auch ich bewandere diesen Weg dorthin und finde ein Gleichnis.
Auch ich reife durch die Einflüsse und Energien die mich umgeben.
Aber noch mehr reife ich durch die Entscheidungen, die ich treffe, die Wege, die ich gehe, barfuß, hochgehakt, in Wanderschuhen oder Gummistiefeln.
Anders, wie die Frucht im Wald, habe ich die Wahl, mich Einflüssen auszuliefern oder mich ihnen zu entziehen.
Ich genieße die Freiheit, mich an Menschen zu binden, die ich mag und liebe oder denen aus dem Weg zu gehe, die mich verletzten. Und habe gelernt, dass Reife in der Überwindung meiner Ängste mündet, denn …
ich verzweifle nicht an den Risiken, die ich zu nehmen wage, sondern an denen, die ich zu vermeiden versuche, weil ich von jenen Hürden stärker werde, die ich vertrauensvoll überspringe, als von denen, die ich ängstlich umgehe.
Was für tolle Fotos und der Text( Gedicht )....wunderschön herzergeifend und so wahr!!
AntwortenLöschenLiebe Grüsse
Manuela
Das hast du wieder wunderschön geschrieben, beschrieben!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Andrea
Liebe Anett, ich danke dir für diesen wundervollen post. Er hat mich bestärkt, gerade jetzt in meinem Tun und Handeln. Es ist gerade in diesem Augenblick ein aktuelles Thema bei mir. Und auch ich spüre, dass ich daran wachse und reife.
AntwortenLöschenLiebe Grüße aus Thüringen
Katrin
Wunderschöne Bilder und der Text dazu........... da gibt es nichts mehr anzufügen.
AntwortenLöschenDanke!!!!!
Super !!!
AntwortenLöschenDanke für diese wahren Worte, liebe Anett. Du sprichst mir aus der Seele.
AntwortenLöschenWie sagt man? Jeder ist seines Glückes Schmied - daran sollte auch ich öfters mal denken.
Wünsche dir eine schöne Zeit!
VLG
Sabine Maria
hach, wie schön du sowas "einfaches/alltägliches" immer in Worte zu fassen vermagst. Worte, die aus dem Herzen und vor allem aus der Seele kommen ... du bist eine echte Poetin ☺... Danke, meine Gute ☺
AntwortenLöschenLiebe Grüße
biene
hallo Anett...
AntwortenLöschenwow was für tolle fotos ... war für mich als hätte ich dich begleitet auf deinem spaziergang...
und die worte ... welch gedanken ... aber wahre ...
wünsche dir noch eine tolle woche
G.L.G. Petra
Hallo Anett,
AntwortenLöschensehr schöne Fotos und ein Text, der sehr berührt.
Herzliche Grüße
Kerstin aus D.
Schön, zum Nachdenken, zum erfreuen an den schönen Bildern, einfach gut gelungen Dein Post!
AntwortenLöschenLiebe Grüße,
Andrea
Liebe Andrea,
AntwortenLöschenich habe nur noch Gänsehaut, es ist so schön, wie du alles beschrieben hast!
LG Katrin
Hallo Liebelein,
AntwortenLöschenwunderschön und treffend formuliert. Die Bilder sprechen für sich und die Worte nehmen sich hoffentlich all' die zu Herzen, die sie betreffen oder treffen sollen. ;)
Herzlichst
Heike
Liebe Anett,
AntwortenLöschenich schwooooere, ich hab' mich nicht von hier wegbewegt; WIE hast mich ("gruen hinter den Ohren") trotzdem in einem der Buesche entdeckt???! ;-) :-D
LG, Gerlinde
Mach Dich startklar: Erster siegt und die lieben Viecherl sind meist reichlich schnell mit ihren eigenen Ernte-Vorhaben; zumindest hier (seufz) Nur die Rosellas scheinen etwas tolleranter bei Verhandlungen um die Cherry-Plums zu sein: wenn sie mich - auch bei der Ernte - aus den oberen Astregionen schimpfen und zurueckgeschimpft werden, dass 'sie ja ohnehin aufgrund ihrer Flugkuenste die oberen Aeste alleine abernten koennten' ist meistens Ruhe und trautes gemeinsames Ernten moeglich!
Ist eine schoene Jahreszeit - geniesse!
Hallo Anett, die Bilder sind so wunderschoen und natuerlich die Beschreibung dazu hat mir wieder etwas Heimweh ins Herz gesetzt. Habe seit 13 jaheren keinen Hasselnuss Baum gesehen!Danke , liebe Gruesse sendet Rita aus Kansas
AntwortenLöschenLiebste Anett,
AntwortenLöschenDu schreibst (dichtest) genauso schön wie du stricken kannst! Wahrhaft schön und mit soviel Tiefgang und Menschenkenntnis.
Ganz lieber Gruss,
Mariette
Ich danke Dir für diese wundervollen Bilder und den so sehr schönen und wahren Text dazu!
AntwortenLöschenIch wünsch Dir einen schönen und glücklichen Tag!
♥ Allerliebste Grüße Claudia ♥
So schöne Bilder und so tolle Worte dazu. Find ich richtig schön, wenn man mit solchen offenen Augen durch die Welt gehen kann und die vielen Kleinigkeiten, die das Leben ausmachen, erkennt. Sehr bewundernswert. Ich besuche immer wieder gerne deine Seite.
AntwortenLöschenLieben Gruß Grit
Wie kann man schöner sein Innerstes nach aussen kehren?
AntwortenLöschenDanke für Deine Zeilen, die zum bewundern, staunen aber genauso zum nachdenken anregen!!
Herzlichst
Ricki
Dankeschön für diesen wundervollen Post - ich sauge ihn auf-
AntwortenLöschenherzlichst Traudi
Ein ganz großer Genuss hier zu lesen und zu schauen und zu meditieren!
AntwortenLöschenliebe Grüße von Ellen
schlicht...das hast du so einfach und so treffend geschrieben...ich liebs auch durch den wald zu streifen, ganz alleine mit meinen beiden schätzen...das sind meine stunden der ruhe, die mir heute gut tun. ich sehe auch jedes früchtchen und blättchen welches vom baum fliegt...noch ist es sommer, aber bald werden sie den boden bedecken und genau auch diese zeit liebe ich...
AntwortenLöschenich wünsche dir einen wunderbaren tag liebe anett
liebe grüsse lee-ann