Urlaub, kurzentschlossen, spontan, den Sinnen folgend und mit Rose` und tiefgekühlten Himbeeren als Eiswürfel zur Mittsommernacht.
Mittwoch, 22. Juni 2011
Sonntag, 12. Juni 2011
Eine Tasche und die Geschichte vom Rucksack....
Da ich im Augenblick alle Hände voll an meinen Baustellen habe, die kaum fotogen sind, denn wer fotografiert schon gerne Baugruben....,zeige ich heute eine Tasche, die schon vor ewigen Zeiten entstand, aber immer die Kamera erfolgreich meiden konnte.
Die Tasche hat eine "gemüsige" Vorseite und eine "blumige " Rückseite mit Husqvarna Motiven, entworfen von Kaffe Fassett.
Eigentlich ganz treffend, weil wohl Vieles im Leben zwei Seiten hat, wendbar ist und eine gewisse Balance von uns fordert. So, wie eine Waage, die nur "Gegensätze" in Balance bringen kann.
Ich glaube, es geht dabei darum, wie wir unseren Rucksack, tragen
Als WURUM- Rucksack oder als DARUM- Rucksack. In beiden befinden sich ähnliche Lasten, erfahren aus Leid, Elend, Schmerz, Verlust, Unrecht und Enttäuschung....
ABER:
Den Warum- Rucksack trägt man vor sich her, er liegt wie ein Stein, schwer auf der Brust, nimmt den Atem. Er beugt den Rücken, man läuft krumm von seinem schweren Gewicht und sieht nur ein paar Schritte voraus als staubigen Weg. Auch schaut man ständig in ihn hinein, kramt darin herum und fragt sich ständig, WARUM ich, WARUM passiert das mir, warum bin ich nicht glücklich, bin ich krank, wird mir das angetan?
Den DARUM- Rucksack dagegen, den trägt man auf dem Rücken, er richtet auf, man stellt sich seiner Last entgegen, das Gesicht nach vorne gewandt, sieht man die Weite eines Weges und einen Horizont, den es zu erreichen lohnt.
Der DARUM -Rucksackträger fragt nicht nach dem WARUM, er sucht die Ursache, DARUM bin ich hier, DARUM mache ich diese Erfahrung, auch wenn sie schmerzhaft ist. DARUM bin ich, wie ich bin, als Mensch allein, aber nie einsam.
Der DARUM-Träger hat seine Last immer hinter sich, ein WARUM -Träger schleppt die Last stets vor sich her, trägt sie nah am Herzen gewickelt in ein Tuch, gewoben aus Selbstmitleid, Verbitterung, Unzufriedenheit und Neid.
Im WARUM-Rucksack tummeln sich Vorwürfe eines armen ICH, im DARUM-Rucksack dagegen, tummeln sich Vorschläge eines reichen WIR.
Jeder hat seinen Rucksack zu tragen, es ist an uns zu entscheiden wo und auf welche Weise.
In diesem Sinne möchte ich mich für all das bedanken, was mir meine Leser in den letzten Wochen und Monaten gegeben haben, nicht nur Kommentare und liebe Worte per Mail, aber auch kluge Antworen auf die vielen DARUM`S.
Fadenstille
Donnerstag, 9. Juni 2011
Jacke Touch of Vanity
Ich gebe es zu, ich bin eine absolute “Jackenniete”, alles was ich bisher an Jacken gestrickt, ausprobiert oder auch nur angestrickt habe, blieb unvollendet oder ungetragen oder noch schlimmer “untragbar”. Hier aber endlich eine Ausnahme….der Regel.
Die Jacke *TouchOfVanity* von der Wollust, strickt sich schnell, einfach und fast ganz in Runden. Sitzt perfekt, wenn man die Rückenbreite gut misst und lässt sich auf ganz verschiedene Weisen tragen.
Die Anleitung von Birgit Freyer wie immer kurz und bündig, gut zu folgen und fehlerfrei. Hier die Projektseite auf Ravelry.
Meine Wolle dagegen eine Plassard halb und halb Wolle/Poly, holte nicht die ganze Schönheit aus dem Muster.
Eine eigentlich noch schönere Variante findet ihr bei der Gartenfee, dort ist die Jacke aus dem Original Effektgarn gestrickt und hat eine ideale Länge/Größe. Vielleicht sollte ich auch einen neuen Versuch starten, aber bei meinen Baustellen????
Freitag, 3. Juni 2011
Geht es euch auch so?
Da fällt man mit einer Idee in ein kreatives Loch hinein und klettert mit 5 Baustellen wieder aus diesem Loch heraus.
Baustelle Nummer 1 :ein Rose of England Sommertop, vielleicht reicht das herrliche Kaschmir Garn ja sogar für etwas Längeres. Büstenteil wie das Blättertanzkleid, nur dann mit Spaghettiträgern. Rockteil wie die Blätter der Rose of England Jacke.
Baustelle Nummer 2 :ein neues SunRay Kleid aus der herrlichen Filisilk Farbe 3016 Anthrazit aus dem ehrenwerten Hause Zitron.
Diesmal etwas länger, jedoch mit dem gleichen Kragen- und Ärmelmuster.
Baustelle Nummer 3: ein neuer SunRay Schal, größer und länger als der Letzte, eigentlich wortwörtlich ein Sahneprojekt, da die Zitron Filisilk genau diese “Creme de Normandie” hat.
Baustelle Nummer 4 eine neue Touch of Vanity Jacke von Birgit Freyer ( Woll Lust) aus dicker Zitron Gobi, Fotos folgen. Wieso neue? Eine Jacke ist gerade fertig geworden, das war die eigentliche Baustelle 5.
Aber die trocknet im Augenblick noch vor sich hin
Mir scheint, dass meine Baustellen eine Art “Spielzeugersatz” sind als Kind wechselte man ja auch gerne mal zwischen Puppenwagen und Baukasten und nun ist es herrlich von Farbe zu Farbe und von Garn zu Garn und von” leicht” zu “schwer” zu springen und es soll ja Bloggerinnen geben, denen es genau so geht….
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